Der Pygmalion-Effekt ist ein psychologisches Phänomen, das in den 1960er Jahren von R. Rosenthal und L. Jacobsen erforscht wurde.

Bei der experimentellen Feldstudie mit Schulkindern wurde nachgewiesen, daß Schüler, die zuvor bei ihren Lehrern als besonders leistungsstark und begabt ausgewiesen wurden, tatsächlich bessere Leistungen als ihre Mitschüler erzielten und ihre bisherigen Leistungen steigern konnten. Ihre Lehrer fingen unbewusst an sich ihnen gegenüber anders zu verhalten, so wurden die vermeintlich besonders intelligenten Schüler zum Beispiel häufiger angelächelt und ihre Beiträge besonders beachtet. Dies spornte die Kinder – die selbst nichts davon wussten – weiter an.

Kurz um: Die Lehrer hatten sich aufgrund der gezielt gesetzten Falsch-Information ein Vorurteil über jene Schüler gebildet und diese anders behandelt. Das Experiment verweist nicht nur auf die schnelle Urteilsbildung von Menschen und deren Konsequenzen (a), sondern auch auf das Leistungspotenzial bzw. -steigerung von Menschen, an die „geglaubt“ wird (b). Es macht weiter deutlich wie sehr wir Menschen auf Feedback von Außen reagieren und Fremdwahrnehmungen auf unsere Eigenwahrnehmung übertragen (c).

Der Mensch ist ein hochkomplexes und sensibles Wesen. Zig Prozesse laufen in Sekunden unterbewusst in uns ab und am Ende denken wir oft wir hätten eine bewusste Entscheidung getroffen. Unser System ist zunächst darauf getrimmt sich in seiner Umwelt Orientierung zu verschaffen, um Energie einzusparen. Das bedeutet: Blitzschnell und wie auf Autopilot fangen wir an unsere Umgebung zu ordnen, zu sortieren und weitere Informationen anhand unseres bisherigen Erfahrungsschatzes abzuleiten.

Hierbei kommt es jedoch oft – sogar überwiegend – zu irrationalen Fehlschlüssen.

Ein Beispiel: Nur weil ein Mensch keinen besonderen Wert auf seine Kleidung legt, heißt das noch lange nicht, dass er auch mit seiner Arbeit nachlässiger umgeht oder keinen Sinn für Ästhetik besitzt. Und ein Mitarbeiter, der zwei Termine durcheinander bringt ist noch lange nicht „per se“ chaotisch.

Haben wir erstmal unseren Gegenüber in eine Schublade gesteckt, werden wir uns dementsprechend verhalten. Auch wenn wir vielleicht meinen, man merke uns unsere Gedanken nicht an, vermittelt unser Körper über Pheromone, Stimme, Gestik und Mimik unsere Einstellung auf subtile Weise. Unser Gegenüber wird die Ablehnung wahrnehmen und ebenfalls entsprechend reagieren. Machen Sie sich bewusst: Ihre Gedanken, Ihre Einstellung über ihre Mitarbeiter hat einen Effekt auf deren Leistung. Deshalb wurde der Pygmalion-Effekt auch in das Konzept des „Positiv-Leadership“ eingebaut (mehr dazu finden Sie hier Positive Führung – Positivität steckt an!).

So nutzen Sie den Pygmalion-Effekt in der PRAXIS:

Glauben Sie an Ihr Team

Vertrauen Sie in die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Um diese Fähigkeiten auch wirklich nutzen und weiterentwickeln zu können, benötigen Ihre Angestellten allerdings Raum um selbstständig zu arbeiten und vor allem auch selbstständig Entscheidungen treffen zu können. Ein wertschätzender Umgang miteinander schenkt Anerkennung und schafft eine solide Basis.

Geben Sie einen Vertrauensvorschuss

Mit einem Vertrauensvorschuss ist eine positive Grundhaltung gemeint. Und ja, positiv zu denken können wir lernen! Gerne malen wir uns „Horrorszenarien“ aus, um für alles gewappnet zu sein. Auch Spitzensportler lernen in ihrer Laufbahn nicht im „Vermeidungs-Denken“ stecken zu bleiben, sondern sich auf das gewünschte Ergebnis zu konzentrieren.
Üben Sie sich darin ihren Mitarbeitern aufrichtig zu vertrauen und strahlen Sie dies auch aus! Ebenso sollten „Fehler“ nicht aufgerechnet werden. Ihre Mitarbeiter müssen auch Ihnen vertrauen können, dass Unstimmigkeiten nach einer Klärung wirklich vom Tisch sind und Ihnen nicht noch Monate bitter aufstoßen.

Setzen Sie den Fokus auf Stärken

Dieser Punkt liegt uns am meisten am Herzen. Wir sind nicht zuletzt von unserem Schulsystem darauf konditioniert worden Fehler, Schwächen und Defizite auszubessern. Doch eine wichtige Sache wird dabei vergessen: Es kostet uns ein vielfaches mehr Energie unsere Schwachpunkte zu „beheben“ als unsere Stärken weiter auszubauen.

Wieder ein anschauliches Beispiel aus dem Sport: Was denken Sie wie viel Energie es benötigen würde einen Innenverteidiger zu einem Stürmer zu machen? …Vielleicht würde er sogar ein mittelmäßiger Stürmer werden, während er mit weniger Energieaufwand ein erstklassiger Verteidiger hätte werden können!

Will heißen, auch mit einer Reihe von Weiterbildungsmaßnahmen, werden Sie aus einem introvertierten, schüchternen Mitarbeiter, der grundsätzlich ungern verkauft, keinen Spitzenvertriebler machen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat dieser Mitarbeiter jedoch andere Stärken, die er auf einer anderen Position problemlos einbringen könnte.

Tipp:

Nehmen Sie sich die Zeit über die Stärken Ihrer Mitarbeiter nachzudenken. Mit welchen Leistungen wurden Sie zuletzt überrascht? In welchen Bereichen erbringen Ihre Angestellten jeweils mühelos Top-Leistungen?

 

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht Ihnen Ihre Persönlichkeitswerkstatt – Persönlichkeit schafft Vertrauen.

Ihr Karriere-Coaching, denn unsere Zeit ist kostbar!

Vorab, stellen Sie sich ein mal folgende Fragen:

Wie sieht mein Traumjob aus? Was sind meine beruflichen Ziele?

Bin ich mit meinem Job glücklich?

Was kennzeichnet meine Persönlichkeit, wie ticke ich? 

Was wollte ich als Kind immer machen?

Wenn ich noch mal neu anfangen könnte, was würde ich tun?

Bei einem Karriere-Coaching steht der berufliche Laufbahn, genauer der Traumjob, im Vordergrund. 

Karriere ist nichts statisches. Es bedeutet auch nicht eine hohe Position in einem hierarchisch aufgebauten Unternehmen inne zu haben, die eigentlich gar nicht (mehr) zu einem passt. Wir sind der Meinung: Karriere umfasst vielmehr genau den beruflichen Weg zu gehen, der zu mir selbst und meinem Leben passt. Einen Job auszuüben, der mir Freude bereitet und mich mit Sinn erfüllt. Einen Beruf, in dem ich meine speziellen Fähigkeiten einsetzen kann und diese auch wertgeschätzt werden. 

Zeit ist kostbar und doch nicht käuflich. 

Auch wenn Wissenschaftler eifrig daran Forschen die Lebenszeit so gut es geht zu verlängern und sogar von Unsterblichkeit träumen – das kann man schön finden oder nicht -, im 21 Jahrhundert ist und bleibt unsere Lebenszeit begrenzt und dies wird sich aller Voraussicht nach auch nicht all zu schnell ändern. 

Doch was hat das jetzt eigentlich genau mit Karriere-Coaching zu tun?

Die Deutschen Durchschnittsbürger verbringen 1/3 – Tendenz steigend – ihrer kompletten Lebenszeit am Arbeitsplatz. Arbeiten ist damit, nach dem Schlafen, die zweithäufigste Tätigkeit, der wir nachgehen. Wir verbringen somit mehr Zeit mit unserer (Erwerbs-)Arbeit als wir es mit unserer Familie, Partner*in oder Freunden*innen tun. Damit sollte klar geworden sein: Das Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an! 

Genau deshalb ist es ein großes Anliegen der Persönlichkeitswerkstatt Menschen darin zu Unterstützen den passenden Job zu finden und ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. 

Wir sind der Überzeugung, dass die Angst vor Veränderung, die Sorge, der neue Zustand könnte schlechter sein als der Vorherige, mangelndes Selbstbewusstsein und negative Glaubenssätze sowie fehlendes „Handwerkszeug“ die häufigsten Gründe sind, weshalb viele Menschen ihre Karriere und die damit verbundenen Träume auf Eis gelegt haben. 

Mit einem Karriere-Coaching werden Sie aus diesem Hamsterrad heraustreten. 

Ein Karriere-Coaching wird individuell zugeschnitten und holt einen an dem Punkt ab, an dem man sich gerade befindet. 

Es kann sowohl prozessbegleitend gestaltet werden oder Sie punktuell in einzelnen konkreten Etappen unterstützen, zum Beispiel wenn Sie schwierige Entscheidungen zu treffen haben, sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten möchten oder ihr Auftreten vor einem Plenum verbessern möchten etc., ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Oberster Priorität ist immer: Sie bestimmen und entwickeln Ihr Ziel! 

Je deutlicher Sie ihr Ziel vor Augen haben, je konkreter und eindeutiger Sie es formulieren können, um so leichter wird es eine passende, konkrete und überprüfbare Strategie zu entwicklen. Mit dem LINC-Persönlichkeitstest und der darauffolgenden Analyse erhalten Sie Klarheit über Ihre persönlichen Neigungen, Stärken und Schwächen. Hieraus kann dann im nächsten Schritt das passende Arbeitsumfeld abgeleitet werden. Durch Gespräche und Tools wird das Bild Ihres Traumjobs geschärft. Störquellen, die einen bisher davon abgehalten haben den Traumjob an Land zu ziehen und ihre Potenziale voll zu entfalten, werden identifiziert und beseitigt. Skills zur Umsetzung werden erlernt und erprobt.     

Ein prozessbegleitendes Coaching kann grob in folgende Etappen gegliedert werden: 

Sie sind reif für ein Karriere-Coaching, wenn…

  • Sie schon am Vorabend keine Lust auf den nächsten Arbeitstag haben
  • Sie sich morgens schon schlapp und energielos fühlen 
  • Ihre Arbeit sich für Sie wie ein Zwang anfühlt
  • auf der Arbeit die Zeit gar nicht rumzugehen scheint
  • Sie sich eine Beförderung wünschen 
  • Sie sich bei wichtigen beruflichen Entscheidungen unsicher sind 
  • Sie sich auf Ihrer Arbeit nicht genug wertgeschätzt fühlst
  • Sie sich auf der Arbeit unwohl fühlen
  • Ihre Arbeit sich für Sie sinnlos anfühlt 
  • Sie auf der Arbeit Ihre Potenziale nicht entfalten können 
  • Ihre Arbeit nicht mit Ihren Werten übereinstimmt
  • Sie sich auf Ihrer Arbeit unterfordert oder gelangweilt fühlen
  • Sie immer wieder neue Ideen haben, was Sie lieber tun würden
  • Sie andere um ihren Job beneiden 
  • Sich sich zu mehr berufen fühlen
  • Sie nicht in die Umsetzung kommen Ihr nächstes berufliches Ziel zu erreichen
  • Sie sich neue Fähigkeiten aneignen wollen, die Sie benötigen um Ihr berufliches Ziel zu erreichen
  • Ihnen eine effektive und effiziente Strategie fehlt um Ihren Traumjob zu verwirklichen 
  • Sie sich unsicher sind, welche Arbeit und welches Arbeitsumfeld eigentlich wirklich zu Ihnen passt
  • Sie mit Ihrer Bezahlung unzufrieden sind 
  • Sie sich über Ihre Stärken und Schwächen bewusst werden wollen
  • Sie den Wunsch nach beruflicher Umorientierung verspüren 
  • Sie sich auf Ihrem beruflichen Weg Unterstützung wünschen 
  • Sie Ihre Soft-Skills erweitern und stärken wollen
  • Sie mehr Selbstbewusstsein im beruflichen Kontext erlangen möchten  
  • Sie sich nach neuer Inspiration und Weiterentwicklung sehnen 

Haben Sie stets im Hinterkopf: Es ist nie zu spät sich umzuorientieren, ich spreche aus eigener Erfahrung! Auch Sie haben es verdient und das Zeug dazu Ihre Lebenszeit mit einer Arbeit zu verbringen, die Sie erfüllt und Ihnen Wohlbefinden und Zufriedenheit beschert. Ob durch Veränderungen in Ihrem bisherigen oder mit einem neuen Job. In diesem Sinne, trauen Sie sich Ihre alten Träume aus dem Keller zu holen oder neue zu Entwicklung und lassen Sie sich von sich selbst überraschen. Bei uns finden Sie den Raum für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung.

Wir freuen uns auf ihre unverbindliche und kostenfreie Kontaktaufnahme.

Das Leben ist zu kurz für „ganz ok“! 😉

Mit herzlichen Grüßen, Ihr Team der Persönlichkeitswerkstatt.  

 

Gelassenheit in ver-rückten Zeiten

 

Es gibt Tage und Lebensphasen, da scheint das Leben geradezu verrückt zu spielen. Die Dinge laufen dann einfach nicht so, wie wir es uns vorstellen und es gerne hätten.  Wir empfinden sie nicht an ihrem „rechtmäßigen“ Platz, ja sie sind buchstäblich ver-rückt. Dabei tut es gut uns unseren Wirkungszusammenhang einmal objektiv zu betrachten. Unser Leben heutzutage ist vernetzter und schnelllebiger denn je. In unserem Alltag kommen wir mit immer mehr Menschen in Kontakt und sind in einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft, wie der unseren, auch von ihnen abhängig.

Ist da nicht „Ärger“ vorprogrammiert? Es wäre utopisch anzunehmen wir könnten auf alles was uns in unseren Alltag widerfährt Kontrolle ausüben. Bei wahrgenommenen Kontrollverlust neigen wir Menschen schnell dazu uns aufzuregen, in Panik und Angst zu verfallen. Dass dies keine schönen Gefühlszustände sind und auch noch unserer Gesundheit abträglich, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Bluthochdruck sowie Herz- und Gefäßkrankheiten gehören zu den Top 10 der heutigen Zivilisationskrankheiten.  Wir sollten uns einmal nüchtern Fragen, ob es uns es wirklich wert ist sich darüber aufzuregen – unseren Puls nach oben zu treiben -, weil einem gerade die Vorfahrt gestohlen wurde, der Hintermann zu dicht auffährt und es an der Supermarktkasse wieder so lange dauert. Ändert mein Ärger über das Zuspätkommen meines Angestellten*in die Situation? Es gibt zahlreiche Situationen auf die wir keinen Einfluss ausüben können. Gegebenheiten bei denen es nicht in unserer Macht liegt die Dinge in eine für uns richtige Position „zurecht zu rücken“.

Ob es nun die Ex-Partner*in ist, die einen heut’ auf morgen verlassen hat, oder der Sohn, der starrköpfig einfach nicht den Familienbetrieb übernehmen möchte. Fakt ist, der Ärger entsteht erst in uns selbst und hängt von unserer Deutung der jeweiligen Situation ab – auch wenn wir das gerne mal verdrängen. Doch gerade diese Eigenverantwortung schenkt uns auch neue Hoffnung und Handlungsmöglichkeiten, genau sie gibt uns unsere Kontrolle wieder zurück. Wir können zwar nicht unsere Mitmenschen kontrollieren oder ihnen gar unseren Willen aufzwingen, dafür aber unsere eigene Wahrnehmung und Gedanken und damit auch unsere Emotionen und Gefühle. Dieser Prozess ist kein „Zuckerschlecken“, doch erlernbar! Nicht umsonst lehrt uns eine buddhistische Weisheit – nicht gerade subtil -, dass glücklich sein nicht einfach sei, unglücklich sein hingegen sehr. Was ist damit gemeint? Es ist leichter die Schuld für unseren schlechten Gemütszustand an äußere Umstände zu knüpfen, dabei zahlen wir jedoch einen hohen Preis. Wir geben die Kontrolle über unser eigenes Wohlbefinden ab. Natürlich werden wir mit kleineren und größeren Schicksalsschlägen konfrontiert, die uns ganz schön aus den Schuhen hauen können. Es geht nicht darum Trauer, Wut und Ärger auf Teufel komm raus per se zu vermeiden und nicht fühlen zu wollen. Auch an solchen Gefühlen können und werden wir wachsen.

Es geht vielmehr darum eine Form der Gelassenheit in sich zu finden und zu nähren, ein Urvertrauen in uns zu wecken, dass wir auch schlechte Zeiten überkommen werden, dass es nach einem Tief auch wieder Bergauf geht.  Eine solche Gelassenheit hilft uns darin bei unangenehmen Situationen schneller in die Akzeptanz zu kommen und uns nicht unnötig lange mit dem Ärger oder der Trauer aufzuhalten. Gelassene Menschen strahlen einen Ruhe und Leichtigkeit aus. Ihr Gemüt gleicht einer See, die nicht so schnell aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann und sich auch nach einem großen Sturm schnell wieder beruhigt. Das Wort Gelassenheit findet seinen Ursprung im mittelhochdeutschen Wort „gelāʒenheit“ = Gottergebenheit. Gottergeben zu sein verweist auf eine Form der Demut. Die Demut, dass eben nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte und auch das Wissen darüber, dass es gar nicht in unserer Macht liegt alles zu beeinflussen. Gelassenheit lehrt uns eine gewisse Distanz zu den Dingen zu wahren, die uns widerfahren. Geschehnisse nicht zu ernst, zu wichtig zu nehmen oder uns gar mit ihnen zu identifizieren. Und auch uns selbst nicht immer so wichtig zu nehmen. Viele ältere Menschen berichten darüber, dass sie es sehr schätzen mit den Jahren immer gelassener zu werden. Je mehr ein Mensch erlebt hat, die Erfahrung gemacht hat, dass das Leben immer wieder neue „Chancen“ bereit hält, nach dem Dunkel auch wieder das Licht zu sehen ist, um so weniger wird er jedes Erlebnis als eine Krise wahrnehmen. Unsere Wirklichkeit ist eine relative, sie entsteht im Vergleich, in der Abgrenzung zum anderen. Stellen wir einmal unsere Erlebnisse in Relation, werden wir alle früher oder schneller zu dem Entschluss kommen, dass es sich oft nicht lohnt sich über Kleinigkeit aufzuregen. Gelassenheit kann ebenso mit „gehen lassen“ assoziiert werden.

Dann erinnert uns Gelassenheit daran nicht allzu krampfhaft an Vorstellungen, Ideen, Meinungen und auch Personen festzuhalten. Wenn wir offener und nicht so starr sind, können wir auch Ereignisse, die nicht planmäßig verlaufen, besser hinnehmen, aktiv mit ihnen umgehen und neue Chancen wahrnehmen. Doch wie erlangen wir  eigentlich Gelassenheit? Es gibt nicht den einen Weg zu mehr Gelassenheit und Gleichmut. Jeder Mensch ist einzigartig und hat an anderen Schrauben zu drehen und andere Vorlieben.

Doch wir wollen Ihnen hier dennoch sieben Tipps mit an die Hand geben um langfristig gelassener zu werden.  Gelassenheit stellt sich durch Bewusstheit, Präsenz und Entspannung wie von alleine ein. Um in diesen Zustand zu gelangen können wir sowohl auf mentaler als auch auf körperlicher Ebene ansetzen. Grundvoraussetzung ist natürlich der Wille, denn wie oben erwähnt: gelassen und glücklich zu sein ist Arbeit, man muss etwas investieren. Doch es macht Spaß und es lohnt sich allemal!  Zunächst benötigen wir eine positive Grundhaltung uns selbst gegenüber. Die innere Stimme in uns sollte im Idealfall unser bester Freund sein und nicht unser Gegner. Destruktive und demotivierende Gedanken hingegen erzeugen Angst und Unruhe. 

TIPP 1: Schließe Frieden mit dir selbst.

TIPP 2: Lerne dich kennen. Sich selbst und seine Werte zu kennen, die eigenen Vorlieben, Stärken und Schwächen, zu wissen, was man will und nicht will, gibt uns eine Gefühl von Sicherheit. Das heißt nicht, dass diese Aspekte in ihrer Ausgestaltung immer gleich bleiben, doch die Beschäftigung mit uns selbst hilft uns unseren Kompass auszurichten. Dies führt direkt zu

TIPP 3: Nimm dir immer wieder Zeit für dich alleine.  Jeder Mensch braucht Zeiten der Ruhe und Stille um das Erlebte bewusst oder unbewusst zu verarbeiten und zu integrieren. Viele Menschen neigen dazu sich immer beschäftigt zu halten bis die Energietanks vollends aufgebraucht sind. Nur wer sein Werkzeug gut behandelt, wartet und schärft kann auch lange und effizient damit arbeiten.

TIPP 4: Meditation oder meditative Tätigkeiten wie Joggen, Yoga oder Wandern aber auch Malen, Basteln, Werkeln, Singen, Tanzen etc. helfen uns dabei unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und zu entspannen. Sie haben einen reinigenden Effekt auf uns.

TIPP 5: Achte auf deinen Körper. Es gibt Substanzen, die in unserem Körper innere Unruhe auslösen können. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf bestimmte Lebensmittel. Es lohnt sich zu beobachten welche Lebensmittel einem wirklich gut tun. Ausreichend Wasser trinken hilft dem Körper beim Entgiften und Reinigen. Frische Luft beziehungsweise Sauerstoff ist dabei ebenso unabdingbar. Atemübungen verbessern sowohl die Konzentration als auch die Sauerstoffaufnahme und entspannen das Zwerchfell. 

TIPP 6: Raus in die Natur. In der Natur Zeit zu verbringen ist nicht nur gut für unseren Körper sondern hilft uns auch Abstand zu den Dingen zu gewinnen und uns selbst und unsere Probleme nicht zu ernst zu nehmen.

TIPP 7: Humor. Humor ist eine faszinierende Fähigkeit des Menschen. Lachen setzt Glückshormone frei und entspannt den Körper. Auch Humor hilft uns dabei Abstand von der gegenwärtigen Situation zu gewinnen.  

Wir können festhalten, es gibt so einiges was wir tun können um uns von dem Stress des Alltags zu entlasten und mehr Leichtigkeit und damit auch Freude in unser Leben zu bringen. Falls Sie sich auch mehr Gelassenheit in Ihrem Leben wünschen und dabei Hilfe brauchen, kontaktieren Sie uns gerne! 

Ganz in diesem Sinne wünschen wir uns allen „die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können, den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“ (nach Reinhold Niebuhr). 

Ihr Team der Persönlichkeitswerkstatt in Dossenheim 

„Positive Führung“ – Positivität steckt an!

Höhere Produktivität, bessere Leistung und zufriedene Mitarbeiter*innen

Um Ihnen dieses Führungskonzept – das wir Ihnen wärmstens an Herz legen wollen – näher zu bringen, beginnen wir mit einer theoretischen Einführung. „Positive Leadership“ bezeichnet ein erfolgreiches und wissenschaftlich fundiertes Führungskonzept, das seinen Ursprung in der Schule der Positiven Psychologie hat. Zahlreiche Methoden und Instrumente wurden aus dieser Theorietradition übernommen und auf die Führungsproblematik übertragen und angepasst.

Das Konzept findet heute beispielsweise Anwendung bei den global Players wie Ikea, Heinz, Media-Markt, Douglas und mehr.

Der Psychologe Abraham Maslow, der den meisten wohl durch seine „Bedürfnispyramide“ bekannt ist, prägte den Begriff der positive Psychologie 1954. Neu an jener Strömung war die Umkehr von einer traditionell defizitorientierten Psychologie, hin zu einer Psychologie, bei der die positive Aspekte des Menschsein in den Vordergrund gestellt werden.
Dieser Paradigmenwechsel hat zur Folge, dass nicht mehr die Frage nach dem >was fehlt< oder >falsch< läuft in den Mittelpunkt gerückt wird, sondern die Frage nach den >>vorhanden Ressourcen und Stärken<<, die es zu nutzen und zu fördern gilt. Wieder ganz nach unserem Motto: Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.

Vereinfacht und salopp ausgedrückt: Konzentrieren wir uns permanent auf Fehler und Schwachstellen, werden wir immer mehr davon in unserer Wirklichkeit wahrnehmen und anziehen, während wir durch den Fokus auf das Positive auch mehr Positives in unser Leben ziehen. …Und jetzt denken sie bitte nicht an einen rosa Elefanten! Der Fokus auf das Positive hilft uns das vorhandene Potenzial auch wahrzunehmen und somit nutzen zu und steigern zu können.

Auch in der Pädagogik und Lerntheorie ist diese Umkehr weit verbreitet. In das Konzept der „positiven Führung“ flossen vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse aus Forschungen zur Motivation und Steigerung der Leistungsfähigkeit von Menschen ein. So wurde zum Beispiel
ein signifikanter Zusammenhang (positive Korrelation) zwischen Wohlbefinden und Leistungserbringung nachgewiesen.

Dies erklärt auch, warum Mitgefühl, Vertrauen und Selbstermächtigung zentrale Pfeiler dieses Führungskonzepts sind. Grundlegend ist der Gedanke, dass sowohl Individuen als auch Gruppen und Organisationen bei der Zufuhr von positiver Energie wachsen und blühen, während sie durch negativem Einfluss leiden, zurückgehen und schrumpfen.

Die Führungskraft stellt somit eine Leitfigur dar, die mit positivem Beispiel vorangeht.
Kim S. Cameron, Professor für Management und Organisation, hat das Positive Führungskonzept mit seiner Arbeit maßgeblich geprägt.

Er unterscheidet drei Ebenen von Positiver Führung:

I. Individuum
> Positive Verhaltensweisen fördern und etablieren!
Mit was für einem Menschen würden sie lieber zusammenarbeiten? Mit einem mitfühlenden, enthusiastischen und optimistischen oder mit einem negativ eingestellten Schwarzseher?

II. Teams

>> Großes gemeinsam erreichen durch gegenseitige Unterstützung!

Teams sollen dazu befähigt werden aus Misserfolgen zu lernen und angemessene Risiken einzugehen. Gegenseitiges Unterstützen soll Konkurrenzdenken ablösen. Motivation wird gezogen aus den möglichen Chancen, die kommuniziert werden und nicht aus Angst oder Mangel heraus.

III. Organisation

>> Positive Organisationskultur und Werte

Im Idealfall durchdringt die Positive Führung das gesamte Unternehmen. Entscheidungen und langfristige Strategien werden an den positiven Werten, an dem, was erreicht werden kann, orientiert. Dies schließt beispielsweise auch das Recruiting neuer Mitarbeiter*innen mit ein!

Achtung: Positive Leadership hat nichts mit einer „rosaroten Ponyhof“ Sichtweise zu tun!
Es ist wichtig zu verstehen, dass es nicht darum geht keine Kritik mehr zu äußern. Zu viel Lob und ausschließlich Sonnenschein können auch in die entgegengesetzte Richtung wirken (Blumenmetapher)! Es geht um das Etablieren eine positiven Grundhaltung. Die Schaffung eines positiven Mindsets.

So viel zur Theorie. Jetzt wird es richtig spannend.

Von der Theorie zur PRAXIS

…Wie sieht eine positive Führung in der Praxis konkret aus?

1. Teambuilding
Wesentlich für eine positive Führungsweise ist es seine Mitarbeiter*innen als Team zu begreifen und dieses Verständnis auch auf die Mitarbeiter*innen selbst zu transportieren. An oberster Stelle steht es für Sie als Führungskraft das Team, wann immer möglich, zu unterstützen und es dazu zu befähigen die bestmögliche Leistung vollbringen zu können. Ihre Mitarbeiter*innen müssen sich auf Sie verlassen können. Sie sind der Fels in der Brandung. Das bedeutet auch seine Mitarbeiter*innen zu unterstützen, wenn Not am Mann ist oder ein*e Mitarbeiter*in in einem Meeting an die Wand gestellt wird. Einen respektvollen und vor allen dingen wohlwollenden Umgang zu etablieren ist das Fundament für eine gelungene, effiziente Zusammenarbeit und oberstes Ziel!

2. Umgang mit Fehlern

Fehler werden mit Verständnis und Mitgefühl angesprochen und die Ursache gemeinsam eruiert. Fehler sind menschlich und aus ihnen können wir lernen. Auch ihre Mitarbeiter*innen sind keine Maschinen. Es sollte niemals um Schuldzuweisungen gehen, der Fokus liegt immer darauf, was beide Parteien in Zukunft besser machen können, um jenen Fehler zu vermeiden. Negative Unterstellungen sind pures Gift, möchte man langfristig erfolgreich zusammenarbeiten und bestmögliche Ergebnisse erzielen. Schaffen Sie eine solide Vertrauensbasis und vertrauen sie darauf, dass Fehler nicht absichtsvoll begangen werden. Ganz im Gegenteil, den meisten von uns ist dies sehr unangenehm. Daher sollten sie unbedingt Acht geben, dass Fehler nicht vor anderen Mitarbeiter*innen kommuniziert werden.
Gut gemeinter Tipp: Eine* Mitarbeiter*in bloßzustellen – wenn auch unabsichtlich – kann einen langen Rattenschwanz nach sich ziehen.

3. Selbstbemächtigung und Entwicklung
Ein positiver Leader räumt seinen Mitarbeiter*innen möglichst viel Entscheidungsfreiheit ein. Der übertragene Entscheidungsfreiraum stärkt das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter*innen und fördert vor allem das eigene Engagement. Sich auf der Arbeit entfalten und selbst miteinbringen zu können ist ein wichtiger Motivator. Außerdem fördert es Kreativität und innovative Ideen, was wiederum dem ganzen Unternehmen zu Gute kommt. Die Übertragung von Entscheidungsspielraum ist ein wunderbares Instrument, um seinen Mitarbeitern*innen Anerkennung zu schenken und auf diese Weise sein Vertrauen auszusprechen. Weiter gibt eine positive Führungskraft den Teammitgliedern die Möglichkeit sich weiterzubilden und ermutigt sie zur persönlichen Entwicklung. Die Mitarbeiter*innen sollten sich Weiterbildungen zwischen verschiedenen Angeboten individuell aussuchen können. Primär gilt, das Weiterbildungen – sofern es sich nicht um notwendige handelt – ein schmackhaftes Angebot darstellen und kein Zwang sind.
Folgende Eigenschaften befähigen Sie dazu eine positive Leader zu sein bzw. es zu werden. Jeder der genannten Eigenschaft kann trainiert und weiterentwickelt werden!

Achtsamkeit
…ermöglicht es uns ganz im Hier und Jetzt präsent und somit wirklich handlungsfähig zu sein.

Offenheit
…und das regelmäßige zeigen von Emotionen wie Freude, Zufriedenheit, Interesse, Engagement und stolz stiftet Vertrauen und schafft eine entspannte Arbeitsatmosphäre.

Selbstbewusstsein & Selbstvertrauen
…schafft Persönlichkeiten, die andere Menschen bewegen können und gibt uns die Fähigkeit Situationen adäquat einschätzen zu können.

Emotionale Stabilität
…befähigt uns Verantwortung zu übernehmen und uns nicht von äußeren Einflüssen aus der Bahn werfen oder mitreißen zu lassen.

Resilienz
…führt dazu, dass wir uns von Rückschlägen und Misserfolgen nicht unterkriegen lassen und wir uns an geänderte Bedingungen leicht anpassen können.

Hoffnung
…lenkt unser Blick in eine positive Zukunft. Sie lässt unser Ziel nicht aus den Augen rücken und bestärkt unsere Entschlossenheit.

Erst das konsistente Zusammenspiel von einem positiven Mindset und entsprechenden Verhaltensweisen und Eigenschaften – auf Dauer – , sind der Schlüssel für gesunden Erfolg. Probieren Sie es aus.

Wenn Sie dabei Hilfe brauchen, wir sind für Sie da!

Ihr Team der Persönlichkeitswerkstatt in Dossenheim

Online Beratung, Zukunft anpacken!

Durch die immer noch andauernde Corona Krise mussten viele Geschäftsmodelle überdacht und zwangsläufig – sofern möglich – einer Anpassung unterzogen werden.

Lieb gewonnene Gewohnheiten, wie den Kunden in den eigenen Geschäftsräumen zu empfangen und zu beraten oder im Außendienst zu den Kunden zu fahren, durften nicht mehr ausgeübt werden. Und selbst in den Phasen in denen dies „erlaubt“ war, schwebte ein grauer Schleier von „Gefahr“ über die sonst so selbstverständlichen Praktiken.

Einige Kunden wollten und wollen nicht mehr zu ihren Lieferanten und gleichfalls keine Besuche von Vertretern im eigenen Hause wahrnehmen.

Die Unternehmer spalteten sich schnell in zwei Lager: „Warten und hoffen“ vs. „Angriff ist die beste Verteidigung“.

So hofften also die einen auf das schnelle Ende dieser Situation und tun dies vielleicht auch immer noch. Die anderen hingegen machten sich Gedanken, wie sie eine andere Form der Beratung darstellen und anbieten können.

Blicke ich auf die Entwicklungen in den Praktiken der Kundenberatung vor Zeit von Corona zurück, so lässt sich spannender weise festhalten, dass der Trend schon vor der Krise in Richtung Online Beratung ging. Viele innovative Unternehmer, die ich kenne, arbeiteten schon seit geraumer Zeit an der Umsetzung von Online Beratungsideen und hatten diese auch schon teilweise erfolgreich implementiert.
Und auch aus der Vertriebsbegleitungen und dem Kundenbetrieb hörte ich von vielen Verkäufern und Verkäuferinnen, dass sie gerne neue Wege nutzen würden um ihre Kunden zu erreichen.

Mich lies folgende Frage nicht mehr los: Was sind momentan die größten Hindernisse für eine erfolgreiche Implementierung von Online Beratung, wenn es nicht – wie viel anfänglich vermutet – an einem Widerstand seitens der Verkäufer*innen liegt?

Ein weit verbreitetes Argument, das in der Realität als Ausrede dient, um den Online Vertriebsweg nicht in die Wege zu leiten ist, dass es bei der Überführung von verschiedenen Produkten und Dienstleistungen in das Online Geschäft zu viele regulatorische Stolpersteine geben würde. So zum Beispiel bei erklärungsbedürftigen Produkten oder Dienstleistungen, die bisher schon eine hohen Anforderung an Dokumentation erforderlich machten.

Dabei hängt es vielmehr an den technischen Ressourcen der Unternehmen! Will heißen man hat nicht ausreichend in IT investiert PCs oder Laptops zur Verfügen und erst recht nicht über eine optimale Ausstattung mit Kamera Lautsprechern, Kopfhörern.

Dies wären natürlich einfach zu lösende Punkte, wenn die Unternehmensinhaber bereit wären Geld in die Hand zu nehmen um in die auch nach Corona bestehende Entwicklungslinie zu investieren!
Doch auch konzeptionelle Schwachpunkte in der Vertriebsstrategie verbauen Unternehmen bislang den Weg in die Online Beratung.

So sind sie nicht darauf ausgerichtet den Verkäufern und Verkäuferinnen die Möglichkeit zu geben, das nötige Vertrauen zu schenken vom Home-Office heraus ihre Vertriebsleistung zu erbringen. die Führungskräfte glauben weiterhin, dass die Mitarbeiter nicht mehr so viele Termine wahrnehmen oder auch die Vorgehensweisen einer Online Beratung nicht beherrschen und richtig einsetzen könnten. Hier ist ein klares Umdenken in den Führungsetagen gefragt!

Wenn Sie den Gedanken eine Online Beratung tatsächlich einzuführen noch nicht verworfen haben, dann beachten Sie für eine erfolgreiche Umsetzung folgende Schritte:

1. Mit Rückschlägen rechnen. Achten sie auf ihr eigenes Mindset. Begegnen Sie der Veränderung positiv und fungieren sie als Vorbild und Antreiber! Es gibt sehr viele Vorteile oder Argumente warum der Kunde möglicherweise Online sogar lieber kauft. So gut wie alles im Leben erfordert eine gewisse „Eingewöhnungsphase.“ Schaffen Sie selbstbewusst das Angebot, damit sich die Nachfrage entwickeln kann!

2. Sorgen Sie zunächst für ein funktionierendes technisches Equipment und schulen sie Ihre Mitarbeiter*innen im Umgang mit diesem.

3. Klären Sie im Vorfeld – nicht erst bei der Einführung ihrer Online Beratung! – was alles an rechtlichen Hürden entstehen kann. Welche Dokumentationspflichten werden auf welche Art und Weise gelöst? Sollten zusätzliche technische Schritte hier notwendig sein, stellen Sie sicher, dass vor Umsetzung ein reibungsloses Funktionieren gewährleistet ist. Sind sie sich unsicher, holen Sie sich immer Profis mit ins Boot.

4. Bilden Sie Ihre Mitarbeiter*innen entsprechend weiter. In der „digitalen Welt“ verändert sich sowohl der Verkaufsprozess als auch die Führungsarbeit. Wir haben es mit einem komplett anderen Setting zu tun. Der Fokus verschiebt sich. Alte Werkzeuge können nicht mehr verwendet werden, dafür bieten sich zahlreiche neue Techniken und Tools an.

5. Haben Sie den Mut ihren Mitarbeitern*innen das nötige Vertrauen zu schenken! Vertrauen sie in die Fähigkeit ihrer Mitarbeiter*innen auch diese Art des Vertriebs oder der Kunden-Kommunikation zu lernen. Sie werden auch dies mit der Zeit verinnerlichen und professionalisieren.

6. Sorgen Sie für einen umfassenden Erfahrungsaustausch sowohl zwischen ihren Mitarbeitern*innen als auch mit ihren Kunden*innen. Was funktioniert gut? Wo brauchen ihre Mitarbeiter*innen vielleicht noch Unterstützung? Was sind die Wünsche ihrer Kunden?

Wie könnten langfristige Ziele aussehen? Lassen Sie hier ihrer Vorstellung freien lauf, nichts ist zu utopisch!

Zum Schluss noch ein kleiner Motivator. Martin Limbeck, einer der besten Verkaufstrainer Deutschlands, prägte folgenden Spruch:

„Außendienstflotten gehören der Vergangenheit an.“

Mit diesem Gedanken wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches Online Beratungsgeschäft! Scheuen Sie sich nicht davor neue Wege zu gehen und sich dabei professionelle Unterstützung zu holen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Ihr Team der Persönlichkeits-Werkstatt in Dossenheim.

Für welche Zielgruppe eignet sich ein Business Coaching?

Coachings nehmen überwiegend Manager aus allen Ebenen sowie Unternehmer in Anspruch. Aber auch für Experten ohne Führungsverantwortung können Coachings sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht, wer Sie sind, sondern wer Sie sein wollen. Sie sind völlig frei in der Zielbestimmung. Ziele können unter anderem sein:

Beispiel 1: Als Mitarbeiter im Vertrieb nehmen Sie regelmäßig Kontakt zu Ihren Kunden auf. Sie sind mindestens genauso aktiv wie Ihre Kollegen. Im Vergleich ist Ihre Terminquote jedoch deutlich geringer, was auch Ihrem Vorgesetzten nicht entgangen ist. Sie sind fest entschlossen, dies zu ändern. In unserem Vertriebscoaching arbeiten wir gemeinsam an Ihrem Ziel.

Beispiel 2: Sie leiten eine Abteilung mit vielen Mitarbeitern. Vor wenigen Wochen haben Sie für eines Ihrer Teams einen neuen Teamleiter eingestellt. Bei seinen Teammitgliedern kommt er sehr gut an und auch Sie sind zufrieden mit seiner Leistung. Allerdings tritt er Ihnen gegenüber gelegentlich zu direkt auf. Für diese Situation haben Sie bisher noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Sie sind entschlossen, derartige Situationen in Zukunft souverän zu meistern. Unser Führungscoaching gibt Ihnen Zeit und Raum, Ihr Ziel zu erreichen!

Beispiel 3: In Ihrem Beruf sind Sie hoch engagiert. Seit Jahren arbeiten Sie unter enormem Druck und sind zunehmend demotivierter, denn für Familie und Hobbies bleibt keine Zeit. In Zukunft möchten Sie jedoch Ihre Work-Life-Balance verbessern. Da Sie sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellen, kommt es nicht in Frage, bei der Arbeit einen Gang zurück zu schalten. Gefangen in diesem Denkmuster geht es weiter bergab. In unserem Persönlichkeitscoaching lernen Sie sich selbst, Ihre Ziele und Stärken besser kennen. Somit sind Sie in der Lage, sich bessere Denkmuster anzueignen und Ihre Work-Life-Balance zu optimieren.

Beispiel 4: Seit Jahren sprühen Sie vor eigenen Ideen, mit denen Sie als Unternehmer durchstarten wollen. Ihre Freunde und Bekannten sagen jedoch Sätze wie „sei doch vernünftig“ oder „das gibt es doch schon, bleib lieber bei deinem Angestellten Job, der ist sicher“. Bisher konnten Sie sich nicht dazu durchringen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Die Wahrheit ist: Sie können im Leben alles erreichen, was Sie sich vornehmen. Erfolgreiche Unternehmer haben alle eins gemeinsam: Sie handeln nach bestimmten Denkmustern und Glaubenssätzen. Auch Sie können sich diese Denkmuster zunutze machen. In unserem Unternehmercoaching entwickeln Sie Ihr Mindset, für einen erfolgreichen Start in die Zukunft.

Welche Ziele sie auch haben, ein persönliches Coaching führt Sie auf schnellstem Wege dorthin.

Anzahl und Häufigkeit – so profitieren Sie von einem Business Coaching

Betrachten Sie Business Coachings als neues, wertvolles Tool in Ihrem persönlichen Werkzeugkasten. Benutzen Sie dieses Tool immer dann, wenn Sie sich gezielt verbessern möchten. Beispiele:

In Verhandlungsgesprächen fühlen Sie sich sicher. Sobald Ihr Verhandlungspartner harte Einwände vorbringt fehlen Ihnen jedoch die richtigen Argumente. Sie möchten daher die Einwandbehandlung gezielt verbessern.

Sie sind kürzlich zur Führungskraft aufgestiegen. Es fällt Ihnen noch schwer, Ihren Mitarbeitern direkte Anweisungen zu geben. Sie möchten sich nicht unbeliebt machen und verhalten sich im Ernstfall eher ausweichend. Es gibt Mitarbeiter, die das als Schwäche sehen. Sie haben das Ziel in Zukunft souveräner aufzutreten, aber sich selbst dabei treu zu bleiben.

Die soeben genannten Zielstellungen können in 2 bis 3 Einzelcoachings vollständig behandelt werden. Und Sie profitieren langfristig von den im Coaching gesammelten Erfahrungen.

Und mit welchem Ohr hörst Du?

Auf der Reise durch das Gebiet der Kommunikation befassen wir uns heute mit dem Vier-Ohren-Modell des Psychologen Schulz von Thun. Es wird auch als Nachrichtenquadrat bezeichnet, da gemäß dieses Modells jede Nachricht vier verschiedene Informationsdimensionen enthält. Analog zu den vier Dimensionen haben Menschen – im übertragenen Sinne – vier Ohren, die als Filter für die jeweilige Informationsebene dienen.  

Im Laufe unseres Lebens, im Zuge unserer Erfahrungen bilden sich ein bis zwei „Ohren“ unbewusst stärker aus. Unsere  „Hauptohren“ – mit denen wir vermehrt Nachrichten interpretieren – unterscheiden sich auch je nach Kommunikationspartner und Kontext. So werden wir im beruflichen Kontext vermehrt mit dem Appellohr hinhören und bei unserem Liebespartner mit dem Beziehungsohr. Dennoch können die intendierte Informationsdimension des Senders von der des verstehenden Empfängers abweichen. 

1) Die Sachebene

Hören wir eine Nachricht mit dem Sach-Ohr, rücken wir Sachinformationen in den Vordergrund. Eine Nachricht wird dann auf Daten, Fakten und Sachverhalte hin überprüft und gefiltert. 

Dabei können drei „Analysekategorien“ unterschieden werden. 

Ist die übermittelte Information:

  1. …wahr oder unwahr?
  2. …relevant oder irrelevant? 
  3. …hinlänglich oder unzureichend? 

2) Die Appellebene 

Hören wir mit dem Appell-Ohr filtern wir eine Botschaft auf offen oder verdeckt geäußerte Wünsche, Appelle, Ratschläge oder Handlungsanweisungen des Senders. Daraus leiten wir dann ab, was wir (nicht) tun, denken oder fühlen sollen.

3) Die Beziehungsebene

Richten wir unsere Aufmerksamkeit als Empfänger auf die Beziehungsebene, versuchen wir herauszufinden wie der Sender zu uns steht. Mit dem Beziehungs-Ohr schenken wir den ausgewählten Wörtern eine besondere Bedeutung. Adjektive fallen bei der Formulierung besonders ins Gewicht. Aber auch der Tonfall liefert uns Auskunft über den Beziehungsaspekt. Ist mein Gegenüber gerade sauer auf mich? Freut er sich mit zu sehen? 

Die implizit oder explizit transportierten Hinweise über den Beziehungsaspekt wird vom Sender natürlich auch stark über die Körpersprache, Gestik und Mimik vermittelt. 

Abhängig von unserer Interpretation fühlen wir uns dann zum Beispiel wertgeschätzt oder abgelehnt, geachtet oder missachtet, respektiert oder gedemütigt. 

4) Die Ebene der Selbstkundgabe

Mit dem Selbstkundgabe-Ohr versuchen wir explizit oder implizit geäußerte Informationen über den Sender selbst, seine Gefühle, Werte, Bedürfnisse und Eigenarten zu bekommen. Auch hier spielen Tonfall und Körpersprache eine maßgebliche Rolle bei der Informationsbeschaffung. 

Die Vier Ohren können als spezielle Filter verstanden werden mit denen wir Nachrichten aufnehmen und verarbeiten. Auf Basis unseres Verstehens folgt unsere Reaktion. 

Missverständnisse kommen besonders dann zu Stande, wenn Sender und Empfänger die vier verschiedenen Ebenen zum einen unterschiedlich Gewichten oder sie unterschiedlich interpretieren. 

Da Missverständnisse die Regel darstellen, dient dieses Modell dazu die eigene Kommunikation, das Verstehen und Senden von Informationen, zu hinterfragen und uns daran zu erinnern unsere Äußerungen so deutlich wie möglich zu formulieren. Ein Mensch, dessen Appell-Ohr zum Beispiel besonders groß ist, wird auch reine Sachaussagen wie „Oh, das Druckerpapier ist leer“ als eine Aufforderung verstehen Neues zu besorgen. Häufig hören wir aus einer Nachricht das heraus, was wir „hören wollen“. Dies gilt sowohl im Positiven wie im Negativen. Wer ein Haar in einer Suppe finden will, wird dies auch schaffen. Immer, wenn wir uns aufgrund einer Kommunikation unwohl fühlen, lange über die Worte des Anderen grübeln, können wir die Perspektive des Beobachters einnehmen und uns an dieses Modell erinnern. Statt voreilige Schlüsse zu ziehen, ist es besser einfach nochmal nachzuhaken und zu fragen, ob wir die Botschaft richtig verstanden haben. 

Und das so deutlich wie möglich!

 

Quelle: https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat

Viel Spaß beim Anwenden, wünscht Ihnen Ihr Team der Persönlichkeits-Werkstatt. 🙂

Die Digitalisierung greift mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen um sich. Die Herausforderung mit der Corona-Pandemie hat dieser Entwicklung einen explosionsartigen Schub verpasst. Ob im Bildungsbereich oder im Gesundheitswesen, die Digitalisierung von realen Face-to-Face-Beziehungen löst auch eine gewisse Skepsis aus. Und das ist auch gut so. Denn jede Entwicklung sollte auch auf ihre gesellschaftliche Effektivität und Effizienz hin hinterfragt werden. Was an digitalisierten Neuerscheinungen wird nach der Pandemie noch Bestand haben? 

Wir wollten deshalb wissen: sind digitale-Coachings nur eine „Übergangslösung“ oder werden sie sich zukünftig etablieren? Welche Vorteile gibt es? Wie effektiv und effizient sind digitale Coachings? 

Entgegen aller Zweifel und Skepsis steht ein Online durchgeführtes Coaching dem klassischen Face-to-Face Coaching in seiner Wirksamkeit und Nachhaltigkeit in nichts nach. Dies konnten die  Forschungsarbeiten von Prof. David Ebert und Kollegen bestätigen. Auch empirische Studien zu der Effektivität von Online durchgeführten Psychotherapien bestätigen dieses Ergebnis. 

Digitale Coachings haben also das Potenzial mehr als nur ein Notbehelf zu sein. Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Coaching ist natürlich stets Ihre persönliche Einstellung. Wer sich mit  bewusstem oder unbewusstem Widerstand vor den Bildschirm setzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so große Erfolge erzielen, wie jemand, der sich ganz offen auf diese Form des Entwicklungsprozesses einlässt (das gilt natürlich nicht nur für die Verwendung von digitalen Medien).

Es gibt aber noch weitere Gründe, die das Online-Format schmackhaft machen: 

1. Räumliche Distanz, kein Problem! 

Die digitale Kommunikation spart nicht nur Anfahrtskosten sondern auch Zeit. Ihr Coach muss also nicht vor Ort sein oder sich in ihrem unmittelbaren Umkreis befinden und ihr Terminkalender wird auch noch entlastet. 

2. Flexibilität 

Der Wegfall der Anfahrtszeit erlaubt es Online-Coachings zeitlich flexibel gestalten zu können. Eine Coaching-Einheit kann somit mal kürzer und mal länger sein und auch die Vereinbarung von spontanen Sessions ist wesentlich einfacher.   

3. Räumliche Umgebung

Da das Coaching in ihrem gewohnten persönlichen Umfeld stattfindet, wird der Effekt eines kontextabhängigen Erfolges verringert. Vor allem in der stationären Therapie ist dieser Effekt sehr bekannt. Klienten tun sich häufig schwer, das Gelernte auch in ihrem Alltag und in ihrem gewohnten Umfeld zu implementieren. Das digitale Coaching ist noch näher an Ihrer Lebenswirklichkeit und wird Teil Ihres gewohnten Umfeldes. Versuchen sie sich eine angenehme und vor allem ungestörte Atmosphäre für Ihre Online-Einheiten zu schaffen. Diese Zeit gehört ausschließlich Ihnen. Der positive Zusammenhang zwischen Lernerfolg und der Lernatmosphäre ist sehr gut erforscht. Denken sie immer daran, ihr Wohlbefinden steigert auch ihren Lernerfolg! 

4. Archivieren und Austausch von Dokumenten

Die digital erarbeiteten Inhalte können schnell und unkompliziert ausgetauscht werden. Außerdem können die Dokumente auch in einem Online-Speicher wie GoogleDrive, DropBox oder in der iCloud abspeichern und somit jeder Zeit darauf zugreifen. 

Wir können mit gutem Gewissen festhalten, dass ein onlinebasiertes Coaching sowohl Effektiv ist, als auch Vorteile hinsichtlich der Effizienz mit sich bringt. Für Menschen, die auf einen realen Kontakt nicht verzichten möchten bzw. die räumliche Distanz es zulässt, eignet sich eine hybride Form aus realen und virtuellen Coaching-Einheiten. Gerade das persönliche Kennenlernen und Beschnuppern kann für Menschen wichtig und empfehlenswert sein. Sie sollten selbstverständlich bei der Wahl ihres Coaches darauf achten, dass dieser selbst den Umgang mit den digitalen Medien beherrscht und das virtuelle Format befürwortet, damit auch alle möglichen Vorteile ausgeschöpft werden können. Das Team der Persönlichkeitswerkstatt unterstützt sinnvolle Innovationen und passt das Coaching an ihre individuellen Bedürfnisse an. 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Ihnen Ihr Team der Persönlichkeits-Werkstatt. 🙂

Die Auffassung Kommunikation könne als ein einfaches Sender-Empfänger-Modell beschrieben werden ist in der Wissenschaft schon seit einigen Jahrzehnten überholt. Missverständnisse sind die Regel, während eine unmissverständliche Kommunikation den Idealfall darstellt. Und dennoch sind wir uns dessen in unserem Alltag häufig nicht bewusst. Sätze wie „ich habe doch gesagt, dass…“, „du willst mich doch falsch verstehen..“ oder der allbekannte Satz „der Ton macht die Musik“, haben wir wohl alle schon mal gehört oder auch selbst geäußert. Doch woran liegt das eigentlich? Warum kann an der Kommunikation zwischen zwei Menschen so viel „schief“ laufen? Kommunikation, ob verbal oder non-verbal, ist in einer sozialen Situation allgegenwärtig. Sie gehört zu einem erfolgreichen (Über-)Leben dazu und ist omnipräsent. Selbst wenn sich zwei fremde Menschen auf der Straße begegnen findet Kommunikation statt. Blicke können ausgetauscht werden, vielleicht ein freundliches Lächeln? Oder doch der schnelle Blick auf Boden? Auch das Wegschauen enthält eine Botschaft!

Eine Prämisse des bekannten Kommunikationstheoretikers Paul Watzlawick´s lautet wie folgt: „Wir können nicht nicht kommunizieren.“ Kommunikation bedeutet anders ausgedrückt Informationsaustausch. Und der Mensch befindet sich um zu überleben, ob bewusst oder unbewusst, ständig im Informationsaustausch mit seiner Umwelt, sei es mit seinen Sinnen, seiner Gestik und Mimik oder mittels seiner sprachlichen Äußerungen. 

In unserem Kontext geht es uns natürlich um den konkreten und enger gefassten Informationsaustausch zwischen Menschen. 

Hinsichtlich der Evidenz von Kommunikation ist es also kein Wunder, dass sich rund um dieses Thema eine eigene Wissenschaft etabliert hat, die sich aus den Teildisziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften speist. Auch die populäre Systemtheorie von Niklas Luhmann basiert auf dem Kommunikationsbegriff. Wir können weder Wissen, was ein Mensch wirklich denkt und fühlt, noch wie unsere Botschaft dann tatsächlich von unserem Gegenüber verstanden wird.  Grund dafür ist die einfache Gegebenheit, dass wir in das psychisches System unseres Kommunikationspartners nicht hineingucken können und erst recht keinen direkten Zugriff darauf haben. Grundlage ist immer die getätigte Kommunikation und damit Interaktion. 

Deshalb sollten wir uns zweierlei Dinge selbst bewusst werden: a) wie wir kommunizieren und b) wie wir die an uns adressierte Botschaft prozessieren. Erst dann können wir die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen reduzieren. 

Es hilft sich das Ganze einmal bildlich vorzustellen: 

Stellen Sie sich zwei Männchen vor, die auf einem Kreis – der ihre eigene Insel (Erfahrungen, Werte, Identität etc.) darstellt – stehen. Kommunikation ist nun die Brücke, die zwischen den zwei Inseln geschlagen wird. Es gibt Inseln, die liegen näher beieinander, hier ist es einfacher Brücken zu bauen, doch es gibt auch Inseln, die liegen weiter entfernt voneinander. Sie sind sich auch nicht so ähnlich, da aufgrund der Distanz unterschiedliche Klimaverhältnisse herrschen, hier braucht es mehr Arbeit eine stabile Brücke zu bauen. Sie benötigen mehr Ressourcen sowie Kenntnisse über Statik, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. 

Ein Grundbedürfnis des Menschen ist es verstanden zu werden. Sehr häufig haben negative Emotionen und Gefühlslagen, eng verbunden mit einem Gefühl von Einsamkeit, ihren Ursprung in dem Gefühl nicht verstanden zu werden. Und auch  Paartherapeuten werden bestätigen, dass eine Vielzahl von Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen ihren Ausgangspunkt in einer defizitären, gegenläufigen Kommunikation haben.

Deshalb stellt die Arbeit am persönlichen Kommunikationsstil – das Senden und Verstehen von Botschaften – einen elementaren und vielversprechenden Baustein in der Persönlichkeitsentwicklung dar.

Gerade in Anbetracht unserer steten Erreichbarkeit via Smartphones und Internet, der in Qualität und Quantität gestiegenen Vernetzung der Menschen durch Social Media, sind wir gut beraten diesem Thema einmal  mehr unsere Aufmerksamkeit zu widmen. Nur die wenigstens werden sich noch nicht geärgert haben, wenn ihr Kommunikationsempfänger auf die versendete WhatsApp vor zwei Stunden noch nicht geantwortet hat, obwohl doch schon zwei blaue Haken zu sehen sind! 

Um bei unserer Metapher von eben zu bleiben: Wir laden Sie ganz herzlich ein ihre Koffer zu packen, um mit uns auf die Reise der Kommunikation zu gehen und die unterschiedliche Ressourcen und Techniken des kommunikativen Brückenbaus kennen zu lernen, es lohnt sich! 

Ihr Team der Persönlichkeitswerkstatt 🙂 

LINC PERSONALITY PROFILER — Effektive Persönlichkeitsentwicklung nach neuesten psychologischen Standards.

Reflektieren. Verstehen. Wachsen. mit dem LincPersonalityProfiler

Der LINC PERSONALITY PROFILER stellt einen neuen Ansatz im Bereich der Persönlichkeitsanalyse und ‑entwicklung dar. Ein Online-Persönlichkeitstest, der auf den psychologisch fundiertesten Modellen der BIG FIVE beruht und ein sehr differenziertes Profil von Charaktereigenschaften, Motiven und Kompetenzen erstellt.

Die individuellen Ergebnisse ermöglichen einen völlig neuen Blick auf die eigene Persönlichkeit und werden so — idealerweise in Verbindung mit einem Training oder Coaching — zum Ausgangspunkt für echte, nachhaltige Weiterentwicklung.

Seriöse Wissenschaft statt Pseudopsychologie

Die meisten Persönlichkeitstests auf dem Markt behaupten von sich, wissenschaftlich fundiert zu sein. Bei sehr vielen trifft das jedoch nicht oder nur sehr eingeschränkt zu. Der PERSONALITY PROFILERbasiert dagegen konsequent auf den BIG FIVE. Dabei handelt es sich nach übereinstimmender Expertenmeinung um DAS Standardmodell der modernen Persönlichkeitspsychologie. Tausende von hochwertigen, empirischen wissenschaftlichen Studien bestätigen immer wieder aufs Neue die hohe Qualität des BIG FIVE-Modells und seine Überlegenheit gegenüber anderen Ansätzen.

Ganzheitliche Erfassung und Beschreibung der Persönlichkeit

Der PERSONALITY PROFILER ermöglicht eine umfassende, ganzheitliche Erfassung und Beschreibung der menschlichen Persönlichkeit. Im Einklang mit den Erkenntnissen der modernen Persönlichkeitspsychologie werden die Charaktereigenschaften der BIG FIVE ergänzt durch Motive (“Was treibt mich an”) sowie Kompetenzen (“Welche Fähigkeiten liegen mir besonders”). Diese Kombination bietet dem Anwender sehr tiefe, differenzierte Einblicke in die eigene Persönlichkeit — und dem Coach, Trainer*in oder Personalentwickler*in zahlreiche spannende Ansatzpunkte für weiterführende Maßnahmen.

Hohe Akzeptanz durch überzeugende Vermittlung

Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal des PERSONALITY PROFILERS ist (neben der wissenschaftlichen Güte) die leicht zugängliche, verständliche und zeitgemäße Vermittlung der Ergebnisse. Kein “Fachchinesisch”, keine übermäßige Komplexität — stattdessen eine moderne, optisch sehr ansprechende Gestaltung mit sehr treffenden und inspirierenden Texten. Dies sorgt für eine hervorragende Anwenderakzeptanz, weckt Interesse, sich mit dem Thema Persönlichkeit auseinanderzusetzen und die Selbstreflexion anzustoßen.

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